Veränderung von Qualifikationsprofilen und Zugang zum Ingenieurstudium

Das Ingenieurstudium - insbesondere die klassischen Kernfächer Maschinenbau und Elektrotechnik - leidet angesichts der Krise der Ingenieurbeschäftigung in der ersten Hälfte der 90er Jahre, verstärkt durch einen seit Mitte der 80er Jahre anhaltenden Verlust der Bedeutung der klassischen beruflich-praktischen Zugangswege, unter einer stark verminderten Attraktivität. Zugleich ist die Qualität der Ingenieurausbildung aufgrund veränderter Qualifikationsanforderungen an Ingenieure in eine Legitimationskrise geraten. Die Studie geht in der zentralen These davon aus, dass es zwischen beiden Krisen enge Zusammenhänge gibt, die sich bereits in den Folgen der "Rekrutierungsmechanismen" für das Ingenieurstudium erkennen lassen. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht deshalb die Frage, welche "Qualifikationstypen" unter Bedingungen veränderter beruflicher Perspektiven und Anforderungen vom Ingenieurstudium angezogen werden. Die Ergebnisse der Studie sollten zu Überlegungen über veränderte Zugangsmechanismen und attraktivere Studienkonzepte insbesondere für die erste Studienphase anregen.
Die im Rahmen dieser Untersuchung ermittelten Informationen sind 1998 weiter ausgewertet und analysiert worden.

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Veröffentlichungen

Minks, K.-H.; Heine, Ch.; Lewin, K.:
Ingenieurstudium [vergriffen]
Daten, Fakten, Meinungen