Bedarfsabfrage deutscher und ausländischer Doktoranden hinsichtlich der qualitativen Internationalisierung der Doktorandenausbildung an ausgewählten deutschen Hochschulen

Die gemeinsam von der HIS GmbH und dem Pilotzentrum Internationales Doktorandenforum durchgeführte Bedarfsabfrage verfolgt das Ziel, den Betreuungs- und Qualifizierungsbedarf des internationalen wissenschaftlichen Nachwuchses im Promotionskontext deutscher Hochschulen zu ermitteln und auf dieser Grundlage bedarfsgerechte Angebote für den (internationalen) wissenschaftlichen Nachwuchs zu konzipieren.
Neben der Ermittlung von Zusammenhängen zwischen dem institutionellen Kontext der Promotion und dem Beratungs- und Betreuungsangebot, der Zufriedenheit der Doktoranden mit den fachlichen und überfachlichen Qualifizierungsangeboten und dem Bedarf fremdsprachlicher sowie interkultureller Kompetenz im Promotionskontext liegt ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchung auf der Bedarfsabfrage ausländischer Doktoranden. Hier wird den Fragen nachgegangen, aus welcher Motivation heraus sich ausländische Studierende für ein Studium in Deutschland entscheiden, welche administrativen, soziokulturellen und fachlichen Schwierigkeiten mit der Promotion in Deutschland verbunden sind bzw. waren und inwiefern ausländische Doktoranden nach der Promotion ihren Karriereweg in Deutschland, ihrem Heimatland oder einem anderen Land planen. Die Ergebnisse sollen nicht zuletzt dazu dienen, den Promotionsstandort Deutschland auch international attraktiver zu gestalten.

Das Projekt wurde im Oktober 2006 begonnen und endete im Februar 2009 mit der Übergabe des abschließenden Projektberichts an den Auftraggeber, das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Auswertung der gewonnenen Daten erfolgte durch das Pilotzentrum Internationales Doktorandenforum.

Nähere Auskünfte

Karl-Heinz Minks