Neukonzipierung eines Systems der indikatorgestützten Mittelvergabe für die niedersächsischen Fachhochschulen
Im Dezember 2004 erteilte das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft
und Kultur der HIS GmbH den Auftrag, an der Ausarbeitung einer neuen Fachhochschulformel
mitzuwirken. Diese sollte die seit dem Jahr 2000 für die niedersächsischen
Fachhochschulen verwendete Verteilformel ablösen und sich inhaltlich an
dem ab 2006 für die niedersächsischen Universitäten geplanten
Formelmodell orientieren. Das im Berichtszeitraum bearbeitete Projekt beinhaltete
zwei Schritte:
Zum einen die Durchführung von Modellrechnungen auf Basis der bisherigen
FH-Formel unter Berücksichtigung unterschiedlicher Vorgehensweisen bei
der Ermittlung der Bemessungsgrundlage, um festzustellen, ob die bisherige
Formelfinanzierung zu Kumulationseffekten führt.
Zum anderen die Mitwirkung bei der Neukonzipierung eines Modells der formelgebundenen
Mittelvergabe für die niedersächsischen Fachhochschulen. Diese Mitwirkung
beinhaltete u.a. eine Analyse des für die formelgebundene Mittelvergabe
an die niedersächsischen Universitäten geplanten Vergabemodells,
die Ableitung von Kriterien und davon ausgehend die Entwicklung eines prototypischen
Formelmodells für die Mittelverteilung an die Fachhochschulen sowie die
Erarbeitung eines Vorschlages für die Abgrenzung der Fächergruppen,
die für die neue Verteilformel benötigt werden.