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Haushaltsflexibilisierung

In zunehmendem Maße werden die Haushalte der deutschen Hochschulen flexibler: Die strenge Kameralistik, die mit ihren Grundsätzen der Zweckbindung und der Jährlichkeit ein starres Korsett für die Verwendung von Hochschulmitteln darstellte, wird zugunsten größerer Entscheidungsfreiheit bezüglich der Mittelverwendung gelockert. In welchem Maße aber die Titelzahl reduziert wurde bzw. die Deckungsfähigkeit und Übertragbarkeit zugenommen haben und in welchem Verhältnis diese Entwicklungen zu sonstigen Maßnahmen wie der Einführung leistungsorientierter Mittelzuweisung, der Verwendung von kaufmännischer Rechnungslegung, Kosten-Leistungs-Rechnung etc. stehen, wurde bislang noch nicht im Bundesländervergleich untersucht - die vorliegende Studie bietet nun eine derartige Übersicht.

Explorativ wurde eine quantitative Bewertung des Ausmaßes an flexibler Haushaltsführung - gemessen an der Deckungsfähigkeit und Übertragbarkeit der Titelansätze - für alle deutschen Bundesländer durchgeführt. Das Ergebnis dieser rein quantitativen Betrachtung wird im Rahmen von Fallstudien für sechs Bundesländer in den Kontext einer Analyse der weiteren Rahmenbedingungen (z. B. Regelungen zur Steuerung durch indikatorbasierte Mittelverteilungsmodelle und Zielvereinbarungen, Einführung einer Kosten-Leistungs-Rechnung und eines externen Berichtswesens, Möglichkeiten zur Mittelschöpfung aus unbesetzten Stellen) gestellt.

Behrens, T.; Leszczensky, M.; Mück, C.; Schwarzenberger, A.:
Flexibilisierung und Globalisierung der Hochschulhaushalte der Bundesländer im Vergleich (Projektbericht)
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Nähere Auskünfte

Dr. Michael Leszczensky


Quelle: HIS Hochschul-Informations-System GmbH
http://www.his.de/abt2/ab23/archiv/con16
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