ICEland: Informationssystem für die Wissenschaftsressorts der Länderministerien
ICE (Information, Controlling, Entscheidung) ist ein webgestütztes Informationssystem, das umfangreiche Datenbestände insbesondere aus den Themenbereichen Studienberechtigte, Studienanfänger und Studierende, Prüfungen und Absolventen sowie zur Hochschulfinanzierung zur Verfügung stellt. Herzstück der Auswertungsinstrumente ist die flexible Tabellengenerierung, mit deren Hilfe aus dem vorhandenen Datenbestand interaktiv beliebige Tabellen zusammengestellt werden können. Darüber hinaus können die mit der flexiblen Tabellengenerierung erstellten Tabellen als sogenannte ICE-Standardtabellen abgespeichert werden, deren Inhalte nach dem Import neuer Datenbestände automatisch aktualisiert werden können.
An die über das Internet erreichbare ICE-Installation für die Wissenschaftsressorts der Länderministerien (ICEland) sind inzwischen alle Bundesländer angeschlossen (der Anschluss der Länder Hessen und Saarland befindet sich derzeit in der Umsetzung).
In Ihrer Sitzung im November 2004 hat die ICEland-Nutzergruppe beschlossen, ICEland auch für weitere Interessenten aus anderen Behörden oder für Hochschulen zu öffnen.
Mitglieder des ICEland sind derzeit:
- alle Bundesländer
- Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung in Speyer
- Freie Universität Berlin
- Universität Hamburg
- Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates
- Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister
- Universität des Saarlandes
- Humboldt-Universität zu Berlin
- Technische Universität München
- Universität Bielefeld
- Technische Universität Bergakademie Freiberg
- Technische Universität Dresden
- Bundesinstitut für Berufsbildung
- TU9 German Institutes of Technology e. V.
Um eine gute Performanz des Systems zu gewährleisten und um Hochverfügbarkeit zu erreichen werden die Anfragen der Benutzer nicht von einem einzelnen Server, sondern von einem LINUX-Workstation-Cluster mit derzeit 8 Doppelprozessormaschinen beantwortet.
Die Kommission für Statistik der KMK realisiert ihr Kennzahlensystems über ICEland. In diesem Zusammenhang wurden erhebliche Erweiterungen der Datenbestände durchgeführt (tiefere Gliederung der bisherigen Daten nach Hochschulen bzw. Hochschulstandorten und gleichzeitig nach Studienfächern). Ins ICEland aufgenommene Datenbestände sind integriert auswertbar, womit ein bundesweiter Vergleich auf jeder Aggregationsebene sinnvoll bleibt.
