Beispiele zu den HRK-Handreichungen
"Herausforderung Web 2.0"
Die Handreichungen der HRK zum Thema "Web 2.0"
Die Ständige Kommission für Wissenstransfer und wissenschaftliche Weiterbildung der HRK unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Joachim Metzner hat Handreichungen unter dem Titel "Herausforderung Web 2.0" erstellt, die in der Mitgliederversammlung der HRK am 23.11.2010 vorgestellt worden sind. Auf dieser Seite werden die in die Handreichungen aufgenommenen Beispiele für Web 2.0-Anwendungen im Hochschulkontext dokumentiert.
Zum Hintergrund der Handreichungen
Das "Web 2.0" und die mit ihm einhergehenden technischen, ökonomischen und gesellschaftlich-kulturellen Entwicklungen verändern das Kommunikations- und Informationsverhalten in unserer Gesellschaft. Insbesondere in der Altersgruppe der unter 30-Jährigen gehören Dienste wie Wikipedia, Facebook, studiVZ, YouTube, Twitter oder Flickr zum Alltag.
Dies beeinflusst auch den Kontext, in dem sich Hochschulen und ihre Angehörigen bewegen: Menschen präsentieren sich mit ihrem Wissen, Erlebnissen und Erfahrungen im Internet, um soziale Beziehungen mit anderen Menschen pflegen und Informationen miteinander teilen zu können. Dies verändert nicht nur den privat-persönlichen Alltag, sondern wirkt sich auch auf berufliche Netzwerke und gemeinsames Arbeiten aus. Das Web 2.0 fördert zudem den tiefer gehenden gesellschaftlichen Strukturwandel hin zur "vernetzten Individualität" und schafft neue Öffentlichkeiten, in denen Informationen und Wissen aller Art ausgetauscht und verbreitet werden.
Hochschulen sollten diese Entwicklung nicht nur wahrnehmen, sondern selbst aktiv werden. Schon an Hand der hier dokumentierten, wenigen Einsatzbeispiele aus verschiedenen Anwendungsfeldern zeigt sich, dass an den Hochschulen bereits jetzt ein erhebliches Kreativitätspotenzial besteht. Dies gilt für Forschung, Lehre und zentrale Einrichtungen, wo die Möglichkeiten des Web 2.0 zur Vernetzung, Partizipation und Kollaboration bereits heute vielfältige Mehrwerte entstehen lassen.

