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Newsletter Nachhaltige Hochschule Dezember 2011
Dieser HIS-Newsletter erscheint seit März 2010 im dreimonatlichen Rhythmus.
Er richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider in Hochschulpolitik und Hochschulleitungen und informiert über aktuelle Entwicklungen auf den Feldern Arbeitssicherheit, Gesundheitsförderung und Umweltschutz.

Universität Tübingen erhält Umwelt-Siegel
Mit Begleitung durch die HIS GmbH hat die Eberhard Karls Universität Tübingen erfolgreich ein Umweltmanagement nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) eingeführt. Am 11. November 2011 wurde der Universität im Rahmen des von der „Hochschulregion Tübingen Hohenheim“ veranstalteten Nachhaltigkeitstages offiziell die Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am EU-Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung überreicht. Wie die Einführung ablief und was sie gebracht hat, können Sie im HIS:Mitteilungsblatt 4|2011, Seite 3 nachlesen.
HIS:Mitteilungsblatt 4|2011: http://www.his.de/pdf/pub_mbl/MBL11-4.pdf

Energieeffizienz – suchen und finden
Energieeffizienz ist (in entsprechendem Kontext) zu einem Synonym für political correctness geworden – Umwelt schonen, Ressourcen und Finanzmittel einsparen. R.-D. Person und J. Müller skizzieren an zahlreichen Beispielen den Sachstand an Hochschulen. In: HIS:Magazin 4|2011, S. 11 f.
Artikel im HIS:Magazin 4|2011: http://www.his.de/pdf/pub_mag/mag-201104.pdf
Konflikte lösen spart Kraft und Kosten
In vielen deutschen Hochschulen liegt das Themenfeld Konfliktberatung brach, obwohl es zahlreiche und zum Teil schwerwiegende Konflikte gibt. Diese werden jedoch häufig tabuisiert oder ignoriert, wie der Austausch im Rahmen des 2. Netzwerktreffens Konfliktmanagement und Mediation der HIS Hochschul-Informations-System GmbH in Hannover zeigte.
Während interne Konflikte im direkten Arbeitszusammenhang eher in den Blick von Konfliktlösungsmethoden geraten, sind die Konflikte im Bereich Facility Management bisher fast unentdeckt für Streitbeilegungsverfahren. Chancen von Streitbeilegungsmechanismen wie Schiedsverfahren, Schlichtungen oder Mediation scheinen hier noch weitgehend unentdeckt geblieben zu sein: Mängel in eingekauften Dienstleistungen oder Konflikte in der Kooperation mit den Landesbaubetrieben werden auf klassisch juristischem Weg oder - häufiger noch - gar nicht gelöst.
Dabei gibt es gute Praxiserfahrungen mit strukturierter Konfliktlösung, die es sich in mehrfacher Hinsicht einzusetzen lohnt: Konflikte werden in der Regel schneller und kostengünstiger gelöst als auf juristischem Wege.
Weitere Informationen: http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=917

Hochschule Bochum
Allgäuer Unternehmer inspiriert Ruhrgebiets-Hochschule in Sachen Nachhaltigkeit – Zukunftswerkstatt mit Vorstandsmitglied von UnternehmensGrün auf dem Weg zur nachhaltigen Entwicklung.
Pressemitteilung vom 07. November 2011: http://www.hochschule-bochum.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/artikel/unternehmer-inspiriert-hochschule.html
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK)
Nachhaltigkeitsstrategien in den Zielvereinbarungen aller hessischen Hochschulen verankert. Die mit den Universitäten, Fach- und Kunsthochschulen erarbeiteten Zielvereinbarungen für die Jahre 2011 bis 2015 sind am 15. Juni 2011 von allen 12 staatlichen Hochschulen unterzeichnet worden.
Weitere Informationen: http://www.hessen.de/irj/HMWK_Internet?cid=cfcb17f51b4f7b9fa0d746c2c7944909

Hochschulbezogene Lösung zur Umsetzung der neuen DGUV Vorschrift 2
Am 1. Januar 2011 haben sich die Vorgaben zur betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung in den Betrieben geändert. Die reformierte Unfallverhütungsvorschrift (DGUV Vorschrift 2) hat in den Hochschulen Fragen zur konkreten Umsetzung aufgeworfen und zur Verunsicherung geführt. Hierbei geht es auch um die Frage, wie bei der formalen Berechnung der Einsatzzeiten vorzugehen ist. Aber auch darum, wie die neuen Gedanken der Vorschrift in der betriebliche Praxis umzusetzen sind.
Herr Wolfgang Kurz (Abteilungsleiter Prävention Unfallkasse Baden-Württemberg) und Herr Helmut Keßler (stellv. Abteilungsleiter) geben im Brennpunkt des HIS-Mitteilungsblatts 4|2011 auf Seite 1 und 2 Antworten auf zentrale Fragen.
HIS:Mitteilungsblatt 4|2011: http://www.his.de/pdf/pub_mbl/MBL11-4.pdf
Am 1. November 2011 ist die Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung in Kraft getreten
Wichtig für Hochschulen: Die Änderungen betreffen nicht nur die Wasserversorgungsunternehmen sondern auch die Trinkwasserinstallation in (Hochschul-)Gebäuden. Unter anderem beinhaltet die Verordnung neue Regelungen zu Legionellen, Sicherungseinrichtungen beim Anschluss von Apparaten an die Trinkwasserinstallation oder Verbindungen zu Nicht-Trinkwasser-Anlagen. Ab Dezember 2013 gelten zudem ein verschärfter Blei-Grenzwert sowie die Verpflichtung der Anlageninhaber, die Nutzer über Bleileitungen in der Gebäudeinstallation zu informieren.
Weitere Informationen: http://www.bmg.bund.de/ministerium/presse/pressemitteilungen/2011-02/aenderung-der-trinkwasserverordnung.html
Ihre Ansprechpartner
Joachim Müller: http://www.his.de/unternehmen/orga/mitarbeiter?auskunft=jmueller
Ingo Holzkamm: http://www.his.de/unternehmen/orga/mitarbeiter?auskunft=holzkamm
HIS Arbeitsgebiet Arbeits- und Umweltschutz: Tel. 0511/1220-140 und Fax 0511/1220-439
Impressum
HIS Hochschul-Informations-System GmbH
Goseriede 9 | 30159 Hannover | www.his.de
Registergericht: Amtsgericht Hannover, HRB 6489
Geschäftsführer: Prof. Dr. Martin Leitner
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ministerialdirigent Peter Greisler
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE115665155
