Hochschulnachricht

Symbolbild für NachrichtHochschulen werben erneut mehr Drittmittel für Forschungsprojekte ein

18.11.2008

Die Hochschulen in Deutschland haben von der Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen erneut mehr Geld für Forschungsprojekte eingeworben. 2006 waren es rund 3,86 Milliarden Euro.

Die Hochschulen erhielten im Jahr 2006 mit rund 3,86 Milliarden Euro an Drittmitteln 5,3 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte in Wiesbaden am 13. November mitteilte. Das waren je Professorin oder Professor durchschnittlich 107.600 Euro (plus 7,6 Prozent).

Uni-Profs erhielten die höchste Förderung
Die Höhe des von Unternehmen, Stiftungen, Forschungseinrichtungen und dem Staat eingeworbenen Geldes ist sehr unterschiedlich. Professorinnen und Professoren an Universitäten bekamen mit durchschnittlich 175.200 Euor erneut deutlich mehr projektgebundene Förderung als ihre Kolleginnen und Kollegen an anderen Hochschulen. An den Fachhochschulen waren es durchschnittlich nur 16.500 Euro pro Professorin oder Professor, an den Kunsthochschulen 9.600 Euro.

Medizin bei Fachbereichen vorn
Bei den universitären Fachbereichen erzielten Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften mit 353.800 Euro pro Professorin oder Professor durchschnittlich die höchsten Einnahmen für ihre Forschungsprojekte. Es folgen die Ingenieurwissenschaften mit etwa 311.700 Euro und die Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften mit rund 172.700 pro Kopf.

TH Aachen Hochschule mit meisten Drittmitteln
Unter den Hochschulen hat die Technische Hochschule Aachen (135 Millilnen Euro) die Nase vorn, gefolgt von der Technischen Universität München (105 Millionen Euro). Platz drei belegt die Universität Stuttgart mit 102 Millionen Euro. (ol)

Quelle: dpa