Hochschulnachricht

Symbolbild für NachrichtHochschulzulassung: KMK und HRK einigen sich auf Übergangslösung

27.11.2008

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich auf ihrer 4. Mitgliederversammlung am 18. November in Dortmund darauf verständigt, ein "dialogorientiertes Verfahren" bei der Hochschulzulassung schrittweise einzuführen. In der Zwischenzeit soll ein Übergangsverfahren helfen, die Mehrfachbewerbungen von Studierenden zu bearbeiten und die wachsende Bewerberzahlen zu bewältigen.

Ein Fahrplan dafür war zwischen Kultusministerkonferenz (KMK) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) bereits vor der HRK-Mitgliederversammlung verhandelt worden.

Konkret sieht das Übergangsverfahren vor, dass sich die Studierenden online für gewünschte Studiengänge an ihren Wunschhochschulen bewerben. Aufgrund dieser Daten erstellt jede Hochschule eine Bewerberrangliste für jeden Studiengang, die sie dann an die Servicestelle übermittlen. Die Studierenden können dort ihren Status in den Hochschulranglisten einsehen und sich für die Annahme eines der Studienplatzangebote entscheiden. Daraufhin erfolgt die Immatrikulation sowie die automatische Streichung aus allen anderen Hochschulranglisten. Bei Nichtannahme legen die Bewerberinnen und Bewerber eine verbindliche Präferenzliste fest, anhand derer die Servicestelle die Studienplätze für die Immatrikulation vermittelt.

Parallel zu dieser Übergangslösung soll das "dialogorientierte Verfahren" fertiggestellt werden und im Wintersemester 2010/2011 einsatzbereit sein. Eine Anschubfinanzierung vom Bund für die Entwicklung und die Durchführung der Verfahren gibt es allerdings nur, wenn sich genügend Hochschulen zur Teilnahme bereit erklären. (ol)

Pressemitteilung der HRK