Hochschulnachricht

Symbolbild für NachrichtWissensvermittler gesucht! 14. Ausschreibung des Communicator-Preises

9.10.2012

In der Denkerstube produziert, möglichst umständlich formuliert und anschließend vor einem Expertenzirkel vorgetragen – so stellen sich die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die Kommunikation von Forschungsergebnissen eindeutig nicht vor. Mit dem Communicator-Preis zeichnen sie zum 14. Mal einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin aus, der/die sich in besonderem Maße um die Vermittlung seiner/ihrer Arbeitsergebnisse an die Medien und die breite Öffentlichkeit verdient gemacht hat. Bewerbungen können noch bis zum Jahresende eingereicht werden.

2012 ging der mit 50.000 Euro dotierte Communicator-Preis, den DFG und Stifterverband gemeinsam verleihen, an den Würzburger Bienenforscher Jürgen Tautz (s. Hochschulnachricht vom 27.03.2012). Tautz wurde für die langjährige, originelle und vielfältige Vermittlung seiner Forschungsarbeiten am Biozentrum der Universität Würzburg geehrt. Er schaffe es nicht nur, Begeisterung für sein Fach zu wecken, sondern darüber hinaus für das wissenschaftliche Arbeiten an sich, lautete das Urteil der Jury.

Der Communicator-Preis würdigt die Leistungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit nachhaltig befördern. Ausgezeichnet werden können sowohl Einzelpersonen als auch Forschergruppen, die gemeinsam arbeiten und ihre Ergebnisse gemeinsam kommunizieren. Der Preis richtet sich an alle Forscherinnen und Forscher im deutschsprachigen Raum.

Bewerbungen können noch bis zum 31.12.2012 bei der DFG eingereicht werden. Möglich sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger. Neben aussagekräftigen Unterlagen über die Vermittlungsleistung sind ein Lebenslauf und, im Falle einer Selbstbewerbung, ein Zweitgutachten beizulegen.

Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Kommunikationswissenschaftler(inne)n, Journalist(inn)en, PR-Fachleuten und ausgewählten weiteren Wissenschaftler(inne)n. Sie beurteilen die eingereichten Arbeiten nach den Kriterien der Breite, Vielfalt, Originalität und Nachhaltigkeit der Vermittlung. Tautz setzte sich 2012 gegen 20 Mitbewerber(innen) aus allen Fachgebieten durch, von denen fünf in die engere Wahl gekommen waren. (tm)

Quelle: DFG

Weitere Informationen auf den Seiten der DFG