
12.2.2011
Das dialogorientierte Verfahren zur Studienplatzvergabe startet am 1. April 2011: Die Schnittstelle der HIS GmbH sichert Hochschulen mit HIS-Software die Teilnahme am effizienten und transparenten Koordinierungsverfahren von Zulassungen bundesweit. Langwierige Nachrückverfahren und unbesetzte Studienplätze gehören damit der Vergangenheit an.
Wer ein Studium in einem zulassungsbeschränkten Fach anstrebt, geht häufig auf Nummer sicher und bewirbt sich gleichzeitig an mehreren deutschen Hochschulen. Erst kurz vor Studienantritt nimmt der Bewerber dann ein Angebot einer Hochschule an – und erteilt in den seltensten Fällen den anderen Hochschulen Absagen. Die Folge dieser Mehrfachbewerbungen ist eine bis zuletzt nur schwer zu kalkulierende Anzahl der tatsächlichen Studienanfänger pro Fach und Hochschule. Doch nicht nur Bewerber/innen konkurrieren um die beliebtesten Studiengänge, auch bei den Hochschulen findet ein Wettbewerb um die am besten geeigneten Bewerber/innen und die ideale Auslastung von Studiengängen statt.
Das dialogorientierte Verfahren der Stiftung für Hochschulzulassung bietet nun über das Portal hochschulSTART.de die Möglichkeit, die bevorzugten Studienorte und -gänge eines Bewerbers zentral abzugleichen, während die beteiligten Hochschulen im Hintergrund weiterhin autonom ihre Zulassungen aussprechen und ihre Plätze den aus ihrer Sicht geeignetsten Kandidaten anbieten.
Die HIS GmbH unterstützt die Hochschulen, die HIS-Campus-Management-Software einsetzen, bei der Zusammenarbeit mit der Stiftung für Hochschulzulassung durch die passenden Schnittstellen: Hochschulen, die HISZUL/QISZUL oder HISinOne zur Zulassung nutzen, sind für die Teilnahme am Verfahren 2011 bestens gerüstet. Dabei nutzt die Hochschule die Dienste der Servicestelle zur Vergabe einer eindeutigen Identifikation der Bewerber/innen, bei der Koordinierung sowie bei der koordinierten Vergabe der Studienplätze. Die eigentliche Bewerbung sowie die Zulassung und Vergabe der Studienplätze erfolgt direkt an den Hochschulen. Die Zulassungsangebote werden an die Servicestelle zurückgeliefert, die diese koordiniert, abgleicht und frei werdende Plätze direkt auffüllt, ohne dass der Bewerber explizit eine Absage aussprechen muss.
Sowohl Studieninteressierte als auch die Hochschulen profitieren vom neuen Verfahren. Durch eine Schnittstelle zum Dialog zwischen der Stiftung für Hochschulzulassung und den Hochschulen sichert die HIS-Software dabei den reibungslosen Ablauf des neuen Verfahrens.
Quelle: HIS Hochschul-Informations-System GmbH
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