8. Jahrgang - Nr. 2 / Juli 2001

Neues in Version 4.0 von HISCOB-GX

Die Bildung von Verteilschlüsseln für die Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung kann auf drei unterschiedlichen Wegen erfolgen:

  • in Form manueller Datenerfassung im HISCOB-Dialog durch den Controller,
  • in Form einer dateigestützten Übergabe von Leistungsflüssen aus Vorsystemen (z.B. Telefonabrechnungssoftware),
  • in Form der Erfassung von Aufteilvorschriften durch die betreffenden Kostenstellen mit Hilfe eines HISCOB-Zusatztools. Zur Unterstützung dieses dritten Weges bietet HISCOB 4.0 die Generierung "elektronischer" Formulare und deren automatisierten Email-Transfer an. Damit in Verbindung steht die neue Aufnahmemöglichkeit für Email-Adressen zu Kostenstellen.

Mit drei neuen Berichten werden Kennzahlenbildung und Ausstattungsvergleiche auf Lehreinheiten- und Studiengangsebene ermöglicht. Je Lehreinheit werden Professoren-, Absolventen-, Studierendenzahlen, Nutzfläche und die durchschnittlichen Kosten eines Professors ausgegeben.
Als lehrbezogene Kennzahlen sind die Gesamtkosten der Lehre pro Student in der Regelstudienzeit, pro Absolvent, pro Studienplatzäquivalent, die Absolventen pro Professor sowie die Studierenden in der Regelstudienzeit pro Wissenschaftler abrufbar.

Da mit der Version 4.0 der Transfer von Haushaltsansätzen aus der Mittelbewirtschaftung in die Kostenrechnung möglich sein wird, bietet HISCOB getrennte Rechnungen zur Verteilung von Kosten und Erlösen an.

Um Handling- und Performanceverlusten zu begegnen, die sich an Hochschulen mit hohem Datenaufkommen bei der HISCOB-Nutzung bemerkbar machen, wird mit der Version 4.0 eine Archivierungsaktivität angeboten, die das Komprimieren von Buchungssätzen zulässt. Ein weiterer spezieller Dialog wird zum Löschen von Datenmengen zur Verfügung gestellt.

Zur Sicherstellung der Eurofähigkeit wird die Kostenimportschnittstelle erweitert (s. auch www.his.de) und ein Umrechnungsskript angeboten.

Wie in den übrigen GX-Modulen der Version 4.0 sind Kostenstelle und Kostenträger von 8 auf jeweils 10 Positionen verlängert. Diese Verlängerung trifft nicht für die HIS-PC- und HIS-UNIX-Welt zu! Anwender der HIS-PC- und HIS-UNIX-Systeme, die zukünftig mit 9- oder 10-stelligen Kostenstellen oder -trägern arbeiten wollen, müssen daher den Übergang auf die HIS-GX-Module vornehmen.

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Bettina Floß

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