8. Jahrgang - Nr. 2 / Juli 2001

Prüfungsstundenplan "PSP" in HISPOS-GX

Einen Prüfungsstundenplan zu erstellen, ist in HISPOS-GX bereits seit zwei Jahren möglich. Die manuelle Planung von schriftlichen Prüfungsterminen einschließlich Überprüfung der organisatorischen Konflikte stand von Anfang an in dem Modul PSP zur Verfügung. Im letzten Jahr sind Funktionen zur automatischen Terminplanung der schriftlichen Prüfungen und zur graphischen Unterstützung der manuellen Planung entstanden.
Bei der automatischen Planung werden Algorithmen zur Vermeidung von Organisationskonflikten eingesetzt, die außerdem für möglichst große Abstände zwischen den Prüfungen eines/einer Studenten/in sorgen. Die Prüfungsreihenfolge, Tage und Anfangszeiten der Prüfungen sind frei definierbar. Sofern sich zwei Prüfungen an einem Tag für einen Studenten nicht vermeiden lassen, kann man entscheiden, ob Doppelbelegungen möglich sind oder ausgeschlossen werden sollen.
Die automatische Planung kann mehrmals wiederholt werden, um mit gezielten Einstellungen den optimalen Prüfungsplan zu erzeugen. Die graphische Planung, bei der alle Termine in Form eines "Stundenplanes" präsentiert werden, ist sowohl für die Verschiebung bereits geplanter als auch zur Neuplanung von Prüfungen vorgesehen.
Die neuen Funktionen werden bereits mit Erfolg an fünf Hochschulen eingesetzt.

Für die Planung der mündlichen Prüfungen bietet PSP ab diesem Jahr eine separate Funktion an. Die mündlichen Prüfungen erfordern im Gegensatz zu den schriftlichen eine studentenbezogene zeitliche Aufteilung. Weitere Spezifika sind Gruppengröße, Dauer der Prüfung und Pausen zwischen den Prüfungen. Die Planung der Prüfungen kann "portionsweise" erfolgen, die Reihenfolge der Studierenden (alphabetisch, nach Matrikelnummer oder zufällig) läßt sich eingeben. Der Abstand zwischen zwei Prüfungen für einen Studenten/eine Studentin ist ebenfalls einstellbar. Die Planung erfolgt zunächst temporär. Der Bearbeiter kann entscheiden, ob er den Plan übernehmen oder die Parameter korrigieren möchte. Erst die endgültigen Termin-Angaben (Tag und Uhrzeit) werden in die Leistungssätze übernommen und können dann für Prüfer und Studenten als Listen oder Internet-Ausgabe aufbereitet werden.
Die Planung der mündlichen Prüfungen wurde bereits im Wintersemester 2000 erprobt und hat sich als Arbeitserleichterung und Zeitgewinn erwiesen.

Als nächste große Funktionen sind automatische Raumvergabe und Aufsichtenvergabe vorgesehen.

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