8. Jahrgang - Nr. 2 / Juli 2001
Zwei Nutzertagungen der SOS-POS-ZUL-Gemeinde
SOS/ZUL vom 23. - 25.04.01 und POS vom 25. - 27.04.01
HIS hat den Teilnehmern beider Nutzertagungen in Oberhof (Thüringen) ein anstrengendes Programm zugemutet: Sich in zwei Tagen achtmal eineinhalbstündige Präsentationen und Vorträge anhören, sich im Pausengewimmel der 400 Teilnehmer mit Kolleginnen und Kollegen aus den 160 Hochschulen austauschen, trotzdem den Kaffee nicht verpassen, eine Zigarette rauchen oder Sauerstoff tanken, vor dem Abendessen oder in der Mittagspause den Kreislauf wieder auf Trab bringen, am Abend gut drauf sein, durchhalten und am nächsten Morgen wieder fit sein für die sechs parallel laufenden Sessions zu HISSOS-POS-ZUL-ISY-QIS oder für die ganz andere Sicht auf Datenschutzfragen ...
Trotzdem strahlten die Nutzertagungen die Wärme von Familientreffen aus und hatten weder die Abgehobenheit noch die Hektik von Softwareanwenderkongressen .... und auch beim Schichtwechsel zur Wochenmitte blieb das Chaos aus.
Hotel und HIS hatten sich so gut wie möglich vorbereitet. Die jahrelange Erfahrung zahlte sich aus. Trotzdem hatte es im Vorfeld einige Sorgen gegeben, z.B. als die Anmeldungen die 300 anvisierten Vorreservierungen für die SOS-Tagung überstiegen oder weil es keinen brauchbaren Weg zu geben schien, um vorherzusehen, für welche Veranstaltung welche Raumgröße die richtige sei.
Das Publikum: kompetent, interessiert, offen und rücksichtsvoll. Kann sich ein Veranstalter mehr wünschen? Die Attribute fantasievoll und kreativ sind noch nachzutragen: Wer die Rezitation der POS-Gedichte gehört hat - eine Auswahl aus über 60 spontan entstandenen Gedichten aus dem Kreis der Teilnehmer - weiß, wovon hier die Rede ist!
Obwohl wir viel positiven Zuspruch erfahren durften, stellen wir uns die Kardinalfrage für die Nutzertagung in zwei Jahren, was könnte noch besser gemacht werden?
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