Baulicher und organisatorischer Brandschutz in Hochschulen

aktueller Projektstand

Der enge finanzielle Spielraum der öffentlichen Haushalte schränkt auch die Möglichkeiten für Neubau-, Sanierungs- und Bauunterhaltungsmaßnahmen ein.

In diesem Zusammenhang wird verstärkt die Frage aufgeworfen, in welchem Umfang bauliche Sicherheitsstandards die Höhe der Baukosten beeinflussen und ob eine Standardsenkung unter Einhaltung angemessener Schutzniveaus realisierbar ist. Bestandsaufnahmen in Hochschulen der Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben verdeutlicht, dass Aufwendungen für den baulichen Brandschutz den größten Teil der Baukosten ausmachen.

HIS sieht daher in Abstimmung mit Experten aus Ministerien und Hochschulen eine Notwendigkeit, Sicherheitsstandards im "Brandschutz" einer gründlichen Bestandsaufnahme zu unterziehen. Mit dieser Evaluation sollen anhand prägnanter Fallbeispiele aus dem Hochschulbereich folgende Erkenntnisse gewonnen werden:

  • Anwendung der rechtlichen und erfahrungsgeleiteten Anforderungen des Brandschutzes (z. B. Landesbauordnung, Auflagen von Brandschutzbehörden).
  • Umsetzung der o. g. Anforderungen in konkrete bauliche, technische und organisatorische Maßnahmen.
  • Entwicklung moderner Planungsverfahren auf der Basis ganzheitlicher Brandschutzkonzepte.

HIS verbindet mit den Ergebnissen das Ziel, modere Planungshilfen und Referenzlösungen vorstellen, ggf. aber auch Materialien für eine Regulierungsprävention im Brandschutz liefern zu können.

Für die Auswahl geeigneter Gebäude und Fallbeispiele bittet HIS die Hochschulen um aktive Mithilfe. Nennen Sie uns Objekte,

  • in denen in den letzten 3 Jahren größere Brandereignisse aufgetreten sind,
  • in denen in den letzten 3 Jahren eine umfangreiche Sanierung mit Brandschutzrelevanz vorgenommen oder für die moderne Brandschutzkonzepte erarbeitet wurden.

 

Nähere Auskünfte

Ingo Holzkamm

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Holzkamm

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