Innovation von unten

Unter diesem Titel wird Mitte dieses Jahres ein Reader erscheinen, der sich zum Ziel setzt, innovative Arbeits- und Umweltschutzprojekte in Hochschullaboratorien vorzustellen.

Ein engagiertes Team ehemaliger Studierendenvertreter aus verschiedenen deutschen Hochschulen hat viel Mühe investiert, innovative Projekte aus den letzten Jahren zusammenzutragen, die richtungweisend in der Verwirklichung moderner "Schutzsstandards" sind. Dabei wurden vor allem Projekte berücksichtigt, die von Praktikumsleitern oder Fachschaften initiiert und mit relativ geringen finanziellen Mitteln, dafür aber um so mehr persönlichem Engagement realisiert wurden.

Den Schwerpunkt bilden Reformen von chemischen Laborpraktika (Umgestaltung von Praktika der Anorganischen und Organischen Chemie, neue Ideen zur Abfallvermeidung und - entsorgung).

Obwohl nur Chemiker an dem Projekt mitwirken, liefern Berichte über die Umsetzung der Agenda 21 oder der EG-Öko-Audit-Verordnung an Hochschulen einen Beweis, daß hier über den engen "Tellerrand der Chemie" hinausgeschaut wurde.

Abgerundet wird der Reader durch umfassende Darstellungen des Arbeits- und Umweltschutzrechtes, unter Berücksichtigung der besonderen Stellung von Studierenden und Hochschulen.

Der Reader wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert und soll kostenlos vertrieben werden.

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