Umgang mit Gefahrstoffen in Hochschulen - Ergebnisse einer Befragung
Die HIS-Kurzinformation B2/2003 (März 2003) informiert auf Grundlage einer
Online-Befragung in mehr als 200 Hochschulen auf 50 Seiten über die Erfahrungen
mit den Regelungen der Gefahrstoffverordnung und deren Auswirkungen auf den
Arbeits- und Gesundheitsschutz vor Ort.
Mit der Gefahrstoffverordnung wurde 1986 ein rechtlicher Rahmen gesetzt, der
die baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen des Arbeits-
und Gesundheitsschutzes in den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen
maßgeblich beeinflusst hat.
Angesichts der bevorstehenden Novellierung der Gefahrstoffverordnung aufgrund von EU-Vorgaben schien es sinnvoll, die Hochschulen nach ihren Erfahrungen mit den bisherigen Regelungen sowie nach deren Auswirkungen auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz vor Ort zu befragen, um diese Erkenntnisse in die Novellierung einzubringen.
Mit der nun vorgelegten HIS-Kurzinformation werden die Ergebnisse dieser Mitte 2002 durchgeführten HIS-Befragung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit wird gleichzeitig eine erste umfassende Evaluation der Gefahrstoffverordnung im Hochschulbereich bereitgestellt. Neben der Zusammenstellung und Bewertung der Hochschulaussagen zum Stand der Umsetzung werden Vorschläge für Effektivitätsverbesserungen unterbreitet. Darüber hinaus werden Anregungen der Hochschulen aufgenommen, die sowohl in die geplante Novellierung, wie auch in die sich anschließenden konkretisierenden hochschulspezifischen Regeln und Richtlinien einfließen können.
Nähere Informationen: I. Holzkamm (HIS), Tel.: 0160/90 62 40-60, E-Mail:
HIS-Kurzinformation als pdf:
kib200302.pdf
Nähere Auskünfte
Ihre Ansprechpartner
Ingo Holzkamm
E-Mail:
Tel. 0511/1220-441 (0160/90624060)
Fax 0511/1220-439
