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8. Jahrgang - Nr. 2 / Juli 2001

Neues in Version 4.0 von HISZUL-GX

Die Version 4.0 des Produktes HISZUL-GX ist gekennzeichnet durch den vollständigen Umstieg von Informix-4GL-Programmen auf modernere Technologien. Das bedeutet insbesondere, dass es keine Version 4.0 der alten UNIX-Komponenten geben wird! Die 4GL-Programme werden dabei durch leistungsfähige JAVA-Applikationen oder Visual Basic-Anwendungen abgelöst. Die Pflege der Systemtabelle und der Quotentabelle wurden ja bereits in die HISZUL-GX-Anwendung als eigene Objekte integriert. In gleicher Weise stehen ab der Version 4.0 neue Objekte für die Pflege und Kontrolle der Parametertabelle (Ablösung der Menüpunkte VPAR, 1KPAR und 2KPAR) sowie für die Bearbeitung der Tabellen k_nc und k_topf (NC-Grunddaten bearbeiten, Ablösung der Menüpunkte SNC und TPF) bereit. Außerdem wird der Menüpunkt ZUL (Übergang zu einem neuen Semester) in das Objekt Systemtabellenpflege integriert. Hier kann man dann spezifizieren, welche Datensätze beim Übergang zu einem neuen Semester übernommen werden sollen, wie die Daten des alten Semesters zu behandeln sind usw..

Bei den 4GL-Programmen zur Realisierung der NC-Verfahren im engeren Sinne (also die Vergabe der Studienplätze) wurde ein neuer Weg beschritten. Hier sollte eine komplette Neuentwicklung vermieden werden. Wir haben deshalb die 4GL-Programmquellen durch die Firma ArtinSoft in eine JAVA-Applikation migrieren lassen. Hier steht nun der gewohnte Funktionsumfang der bisherigen Versionen zur Verfügung. (Anmerkung: Die Menüpunkte zum Datenaustausch mit dem Statistischen Landesamt München wurden nicht migriert, da in Bayern keine landesweiten Auswahlverfahren mehr durchgeführt werden.) In weiteren Versionen wird auch die Bedienoberfläche modernisiert werden, derzeit ist der Ursprung (also die 4GL-Programme) noch deutlich zu sehen (s. dazu auch den Artikel in den HIS-DV-News vom Januar 2001).

Im Bereich HISISY wird es möglich sein, die Struktur der Mischdateien selbst den jeweiligen Erfordernissen anzupassen. Das hat zwei Vorteile: zum Ersten die Möglichkeit des Ausschlusses von Leerfeldern, was die Lesbarkeit und die Auswahl der Felder bei der Serienbrieferstellung vereinfacht, zum Zweiten können jetzt z.B. für die Zulassungs- und Ablehnungsbescheide unterschiedliche Strukturen definiert werden, was die Verwechslungsgefahr beim Verknüpfen der Serienbriefvorlage mit der Datenquelle deutlich reduziert.

Im Bereich HISQIS kann die Hochschule ab der Version 4.0 Bewerbungen auch über das Internet entgegennehmen. Die Bewerbungen sind zurzeit noch auf zulassungsfreie Studiengänge beschränkt; die Bewerbung für zulassungsbeschränkte Studiengänge wird an Pilothochschulen getestet und voraussichtlich im Dezember 2001 freigegeben.

Nähere Auskünfte

Dr. Roland Keilhoff


Quelle: HIS Hochschul-Informations-System GmbH
http://www.his.de/publikation/db/archiv/Dvnews/DV_07-2001/dvn0028
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