Studentischer Kompetenzerwerb im Kontext von Hochschulsteuerung und Profilbildung

HIS-Tagung am 3. November 2009 in Hannover

Die Anforderungen an Hochschulabsolventinnen und -absolventen verändern sich im Kontext von Globalisierung und Wissensgesellschaft. Neben der fachlichen Ausbildung gewinnen allgemeine Kompetenzen im Sinne von Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen an Bedeutung und sind in den letzten Jahren zu einem Kernelement der Bildungsdiskussion geworden. Der Erwerb solcher Kompetenzen wird an einigen Hochschulen integrativ in Fachveranstaltungen gefördert. Andere Hochschulen verfolgen stärker additive Ansätze, bei denen die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen als eigenes Aufgabenfeld definiert und entsprechend organisiert wird. Wiederum andere Modelle verbinden den studentischen Kompetenzerwerb mit speziellen Themenfeldern wie z. B. bürgerschaftlichem Engagement.

Mit der HIS-Tagung wurde das Ziel verfolgt, einen Überblick über wesentliche derzeit an deutschen Hochschulen umgesetzte Modelle des studentischen Kompetenzerwerbs zu geben. Im Zentrum stand dabei die Frage, in welcher Beziehung die Kompetenzförderungsmodelle zur hochschulinternen Steuerung stehen und inwiefern sie zu einem Profilmerkmal der Hochschule und damit auch zu einem Wettbewerbsfaktor werden können.

Die Beiträge der Tagung werden in den nächsten Monaten in einer Tagungsdokumentation publiziert.

Foliensätze zu den Einzelvorträgen:

Nähere Auskünfte

Dr. Michael Jaeger