HRZ im Bologna-Prozess - IT-Versorgungskonzepte für die Hochschulverwaltung
HIS Workshop am 26. Oktober 2006 in Hannover
Die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen bedingt eine tief greifende Umgestaltung sowohl der Fachbereiche als auch der zentralen Dienstleistungsein-richtungen. In der Studierenden- und Prüfungsadministration sind die Prozesse zwischen zentraler Verwaltung und Fachbereichen neu zu definieren und mit netzgestützen IT-Systemen zu automatisieren. Zeitgleich ermöglichen neue Technologien eine Rezentralisierung der IT-Services im Hochschulrechenzentrum.
Der Workshop diskutierte die Folgen für die Zusammenarbeit von Hochschulrechen-zentrum und Hochschulverwaltung. Ausgangspunkte waren die Erkenntnisse von HIS aus einer hochschulübergreifenden Studie sowie der Evaluation verschiedener IT-Versorgungskonzepte. Außerdem berichteten Hochschulvertreter von ihren Erfahrungen aus einschlägigen Projekten.
Zielgruppe der Veranstaltung waren Rechenzentrumsleiter-/innen, Kanzler-/innen bzw. Vizepräsident-/innen für Finanzen und Personal, Leiter/-innen der Verwaltungs-DV und Chief Information Officer (CIO) von Universitäten und Fachhochschulen.
Programm:
Begrüßung, Einleitung - Was führt das Hochschulrechenzentrum nach Bologna?
(Dr. Horst Moog, HIS GmbH)
Teil A: Integration der Verwaltungsprozesse
Automatisierung der Prüfungs- und Studierendenverwaltung
(Carsten Bartels, HIS GmbH)
Rollenbasiertes Identitätsmanagement (Universalverzeichnis) an der TU Berlin
(Thomas Hildmann/Klaus Nagel, TU Berlin)
LSF als Tor zum Bachelor- und Masterstudium
(Henning Cloes, HIS GmbH)
Teil B: Zentralisierung der IT-Versorgung?
Alternative IT-Versorungskonzepte für die Hochschulverwaltung
(Dr. Horst Moog, HIS GmbH)
Integration der Verwaltungs-DV in das HRZ an der Universität Frankfurt
(Dr. Stefan Glückert, Universität Frankfurt)
Kooperation zwischen Verwaltungs-DV und HRZ an der TU Kaiserslautern
(Dr. Rudolf Emrich, TU Kaiserslautern)
Abschlussdiskussion:Fusion oder Kooperation?
(Carsten Bartels, HIS GmbH)
