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HISlive

Bleiben Sie auf dem Laufenden und erfahren Sie alle wissenswerten Neuigkeiten über das Softwarehaus der Hochschulen. Vom anstehenden Release über unsere Veranstaltungen bis hin zu sonstigen Entwicklungen.

Das Online-Zugangsgesetz – digitale Verwaltung ab 2022

Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (Onlinezugangsgesetz – OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, bis Ende 2022 ihre  Verwaltungsleistungen über Verwaltungsportale auch digital anzubieten. Das OZG fügt sich in eine Reihe von Gesetzen und Verordnungen zur Digitalisierung der Verwaltungen ein.

Aus allen Verwaltungsleistungen wurden 575 Leistungen ausgewählt, die im ersten Schritt digitalisiert werden sollen. Darunter befinden sich auch Vorgaben, die Hochschulen und die HIS eG als Softwarehersteller unmittelbar betreffen oder mittelbar auf HIS-Software Einfluss nehmen.

Arn Wassmann, Arbeitsbereichsleiter Produktmanagement Infrastruktur und Verzeichnisse betreut federführend die OZG-Umsetzung in der HIS-Software. Hier gibt er Auskunft über die Auswirkungen des OZG auf Hochschulen und HIS.

Welche Änderungen bedeutet das OZG für Hochschulen?
Arn Wassmann: „Die Digitalisierung der Hochschulverwaltungen wird einige Hochschulen vor Herausforderungen stellen, insbesondere durch die Auswirkungen auf die eigenen Prozesse. Für das Campusmanagement bedeutet dies Prozessänderungen, standardisierte Ex- und Importe sowie neue Funktionen. Ein Standard wird dabei XHochschule (XHEIE) sein, um den europaweiten Austausch von Studierendendaten zu ermöglichen. Zu diesen Daten werden u. a. gehören: Studienverlauf, Abschlussdokumente inkl. Leistungen, Personenstammdaten oder Module.“

In wie weit ist HIS als Softwarehersteller in die Umsetzung des OZG eingebunden?
AW: „Uns ist wichtig, dass die Softwarehersteller früh und sehr eng in die Spezifikation der zukünftigen Prozesse eingebunden werden. Da wir an den Spezifikationen nicht direkt beteiligt sind, informieren wir uns durch den Kontakt zu Partnerhochschulen und durch unser Mitwirken an angeschlossenen Forschungsprojekten über die aktuellen Entwicklungen.“

HIS kann also keinen Einfluss auf die Entwicklung nehmen?
AW: „Tatsächlich können wir als HIS deutlich weniger direkten Einfluss nehmen als die Hochschulen selbst. Momentan können die aktuellen Entwürfe und Spezifikationen kommentiert und Änderungswünsche eingereicht werden – von dieser Möglichkeit sollten die Hochschulen Gebrauch machen. Wir unterstützen die Hochschulen hierbei, um auch die Herstellersicht und die Möglichkeiten der eingesetzten Softwarelösungen in die Abstimmungen einfließen zu lassen.“

Woran arbeitet HIS aktuell?
AW: „In den nächsten Schritten werden wir unsere Verwaltungsleistungen in den Verwaltungssuchmaschinen (XZuFi) der Länder registrieren.“

Weiterführende Links:

Dieses Interview ist erstmals im Januar 2021 in Ausgabe 9 des Mitgliedermagazins HIS up2date erschienen.



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