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Etabliert und auf den Bedarf der Hochschulen zugeschnitten – das Hochschulfinanzmanagement mit FSV

FSV ist schon seit Jahren das zentrale Element des Finanzmanagements vieler deutscher Hochschulen. HIS-Direktor Friedrich Oppelt und der Leiter des Produktbereichs Finanzen und Operating, Jörg Benthien, informieren über die weitere Entwicklung und Perspektiven von FSV im Hochschulmanagement.

 

Wie würden Sie FSV beschreiben?

Friedrich Oppelt:
FSV ist das Finanzmanagementsystem für Hochschulen. Im Zusammenspiel mit den weiteren Ressourcenmodulen bietet FSV ein kosteneffizientes, umfängliches und auf Hochschulen spezialisiertes Gesamtpaket. Von der kameralen Buchung über die doppische Finanzbuchhaltung,
die Inventar-, Flächen- und Raumverwaltung, der Beschaffung bis hin zur Kosten- und Leistungsrechnung und dem Controlling sind alle in der Praxis bewährten Komponenten vorhanden. Mit dem zertifizierten Modul FSV-FIBU ist seit 2007 auch die Erstellung HGB-konformer Jahresabschlüsse z. B. für steuerliche Abrechnungen möglich.

Jörg Benthien:
Ergänzend möchte ich noch die vorhandenen, vielfältigen Berichts- und Auswertungsmöglichkeiten hervorheben. Wird ein kameral ausgestalteter Verwendungsnachweis für die DFG gebraucht? Oder doch eher eine am Ressourcenverbrauch orientierte Abrechnung, z. B. für ein EU-Projekt?
Oder muss ganz individuell die Dokumentation für einen Auftrag aus der privaten Wirtschaft erstellt werden? FSV liefert die notwendigen Zahlen und Auswertungen.

Wie sehen Sie die Zukunft von FSV?

Friedrich Oppelt:
Mir ist es wichtig zu betonen, dass die FSV-Anwenderinnen und -Anwender auch in Zukunft auf unsere Produkte bauen und vertrauen können. Dieser Aspekt wurde auch im Rahmen des Strategieprozesses 2017 deutlich herausgestellt. Wir reagieren kontinuierlich nicht nur auf äußere Entwicklungen, sondern immer auch auf die Wünsche unserer Kunden. Dies zeigt sich in den Entwicklungen zur E-Bilanz oder der Einnahmenüberschussrechnung und gilt natürlich auch für die aktuellen Anforderungen. Derzeit stehen vor allem die komplexen Themen der elektronischen Eingangsrechnung und die Änderungen des § 2b UStG im Fokus. Eine neue Optik des gesamten Produktpakets wird diese Entwicklung schon bald noch stärker verdeutlichen.

Jörg Benthien:
Die HIS-Spezialistinnen und Spezialisten verfügen über langjährige Erfahrung im Bereich des Hochschulrechnungswesens. Um dieses wertvolle Know-how langfristig zu sichern, vollziehen wir momentan einen Generationswechsel, der uns die Chance bietet, die vorhandene Erfahrung zu bewahren und zugleich neue Expertise in unsere Produkte einfließen zu lassen. Auch die Hochschulen
setzen auf FSV als zukunftssicheres System: Aktuell erweitern mehrere Hochschulen ihr Anwendungsspektrum um das kaufmännische Rechnungswesen. Dies hat meist steuerliche Gründe und macht zugleich deutlich, dass mit der HIS-Software ein Hochschulfinanzmanagement
umfassend, rechtsfest und ressourcenschonend abgebildet werden kann.

Welche Rückmeldung erhalten Sie aus den Hochschulen?

Jörg Benthien:
Aus den Hochschulen erhalten wir regelmäßig viel positives Feedback. Großen Anteil hieran hat auch der gute Draht zwischen unseren Teams und den Anwenderinnen und Anwendern.

Im Zuge der Digitalisierung stellen sich viele Hochschulen die Frage, ob sie mit ihren vorhandenen Lösungen – insbesondere im Bereich Finanzen – gut für die Zukunft aufgestellt sind. Wie sehen Sie das?

Friedrich Oppelt:
Unsere Kunden können auch in Zukunft auf FSV bauen. Wir reagieren kontinuierlich auf aktuelle Entwicklungen, haben immer „ein Ohr“ Richtung Gesetzgebung und kommunizieren direkt mit unseren Anwendern. Als Beispiele seien hier erneut die E-Rechnung, der § 2b des UStG und
die vielen individuellen Nachweispflichten gegenüber privaten und öffentlichen Geldgebern genannt.

Jörg Benthien:
FSV hat sich inzwischen in manchen Hochschulen derart bewährt und etabliert, dass die Nutzung des Systems ausschließlich hochschulintern vermittelt wird. Naturgemäß können dabei Funktionen auch einmal in Vergessenheit geraten. Deshalb sind das komplette Leistungsspektrum und der volle Funktionsumfang von FSV manchen Entscheidungsträger/innen gar nicht bekannt. Für die Hochschulen
lohnt sich daher oft eine Befassung mit den Möglichkeiten von FSV, die benötigten Prozesse abzubilden.

Wie schreitet die Integration von FSV in HISinOne
voran?

Friedrich Oppelt:
Es gibt bereits eine Reihe von Schnittstellen zwischen HISinOne und dem Finanzbereich. Als Beispiele seien studentische Zahlungen und Business Intelligence genannt, aber auch unsere Entwicklung im Bereich Forschungsmanagement wird sicher weitere Anknüpfungspunkte bieten. Im Zusammenspiel bilden FSV, SVA und HISinOne ein effizientes Gesamtsystem für das Campus- und Ressourcenmanagement unserer Hochschulen.

Vielen Dank für das Gespräch.