HIS-Software bereit für Novellierung des HStatG Mehr

IT-Lösungen für Hochschul-Management. mehr

Akteurbasiertes Campus-Management.

DoSV-Anbindung mit HIS-Software Mehr

Das Softwarehaus für Hochschulen.

Als Genossenschaft gemeinsam stark.

Interview mit Dr. Lars Hinrichs und Dr. Sven Gutow: „HISinOne soll Kern des Campus- Managements werden“

Die zufriedenen Aussagen, die wir im Rahmen unserer Kunden- und Mitgliederbefragung erhalten haben, belegen, dass sowohl das Geschäftsmodell der HIS eG als auch HISinOne unsere Mitglieder überzeugen und im Vergleich zu kommerziellen Lösungen überdurchschnittlich abschneiden. Im Interview erläutern Dr. Lars Hinrichs (Direktor Entwicklung) und Dr. Sven Gutow (Direktor Customer Relationship Management), welche Schwerpunkte sich die Software-Entwicklung für das Jahr 2017 gesetzt hat und erörtern die Vorteile, Herausforderungen und Besonderheiten der HIS-Software.

In der sechsten Generalversammlung wurde berichtet, dass sich die HIS eG erfolgreich als Genossenschaft etabliert hat. Gilt das auch für HISinOne?

Dr. Lars Hinrichs: Wir haben die Anfangszeit der Genossenschaft erfolgreich genutzt, um gemeinsam mit den Beraterkreisen die Qualität von HISinOne zu sichern und den Entwicklungsprozess zu optimieren – dieses Ziel ist erreicht. Auf dieser Grundlage können wir nun die kontinuierliche Weiterentwicklung von HISinOne aufbauen – entlang der Anforderungen unserer Mitglieder.

Dr. Sven Gutow: Aus den Hochschulen erhalten wir viel positive Rückmeldung zur Zukunftssicherheit der HIS eG und zur Verlässlichkeit unserer Software. Als Beispiel hierfür möchte ich die reibungslose Umsetzung der neuen Statistikanforderungen und die zeitgerechte Lieferung der Daten für die amtliche Statistik anführen.

Also ist HISinOne fertig?

SG: HISinOne hat einen Standard erreicht, der die Hochschulen in die Lage versetzt, HISinOne als zentrales Campus-Management-System zu nutzen. HISinOne bietet neben dem großen Funktionsumfang durch seine offene Struktur auch die Möglichkeit, Drittsysteme an das Campus-Management anzubinden. In einer zunehmend dynamischen Umwelt muss sich eine Managementsoftware stets an neue Herausforderungen anpassen. Genauso wie sich die gesetzlichen Vorgaben, die Abläufe an den Hochschulen und die technische Infrastruktur ändern, muss auch das Campus-Management-System mitwachsen. Diesen Anspruch erfüllt selbstverständlich auch HISinOne und wird daher stetig weiterentwickelt.

Sie haben gerade Gesetzesänderungen erwähnt. Inwieweit beeinflussen diese Entscheidungen die Entwicklung?

LH: Eine große Herausforderung bei der Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben liegt im oftmals sehr eng gesteckten Zeitplan. Bei der Umsetzung der Novellierung des Hochschulstatistikgesetzes haben wir unser Ziel erreicht, den Hochschulen die Sicherheit zu bieten, die Daten zum ersten Liefertermin mit unserer Software erstellen zu können. Für uns hieß dies, dass wir innerhalb kürzester Zeit unsere Software auf die neuen Vorgaben umstellen mussten. Herauszustellen ist hierbei auch die enge Kooperation mit unseren Mitgliedern und den Experten der Hochschulen  in unseren Beraterkreisen

SG: Gerade in Bezug auf gesetzliche Anforderungen sind Hochschulen auf die Kompetenz und das Verantwortungsbewusstsein ihres Softwareanbieters besonders angewiesen. Für uns ist es selbstverständlich, solche Vorgaben schnellstmöglich umzusetzen und unsere Entwicklungspläne daran auszurichten. Auch deshalb verstehen unsere Mitglieder uns als verlässlichen Partner, der über fundierte Kenntnisse der Prozesse an Hochschulen verfügt.

Welche Themen sehen Sie für 2017 als besonders relevant an?

SG: Das Thema Dialogorientiertes Serviceverfahren wird 2017 verstärkt an den Hochschulen aufkommen, da der Termin für die geplante bundesweite Anbindung an das DoSV im Jahr 2018 näher rückt. Hierfür sind die HIS-Hochschulen gut aufgestellt – rund 80% der bereits an hochschulstart.de angebundenen Hochschulen nutzen hierfür HIS-Software. Die Tendenz für die Anbindung weiterer Hochschulen steigt. Für besonders zukunftsfähig und verlässlich erachten wir die Teilnahme am DoSV über HISinOne. Auch beobachten wir die Entwicklungen rund um das Thema DoSV 2.0. Hierzu suchen wir den intensiven Austausch mit der SfH und hoffen auf eine schnelle Lösung, damit auch unsere Mitglieder die notwendige Planungssicherheit für ihre Prozesse erlangen. Über relevante Implikationen für unsere Mitglieder informieren wir regelmäßig auf unserer Website.

Gibt es weitere aktuelle Themen bei der Software-Entwicklung?

LH: Ein weiterer Schwerpunkt für die kommenden Software-Releases ist das Doktorandenmanagement. Wir möchten den Hochschulen die Möglichkeit geben, Daten und Prozesse rund um die Promovierendenverwaltung in HISinOne abzubilden. Dazu gehört auch die Belieferung der neuen Promovierendenstatistik. Wir erweitern damit den Funktionsumfang des bereits in HISinOne vorhandenen  Studierendenmanagements um eine effiziente  Sachbearbeitung für Doktoranden. Selbstverständlich beinhaltet dies auch komfortable Selbstbedienungsfunktionen für Doktoranden.

Daneben ergänzen wir HISinOne in diesem Jahr um weitere Schnittstellen für die Kommunikation mit externen Systemen, etwa e-Learning- und Stundenplanungssysteme sowie Dokumentenmanagementsysteme.

Wie sehen Sie die Zukunft von HISinOne?

LH: Wir möchten, dass HISinOne den Kern des Campus-Managements an den deutschen Hochschulen bildet. Hierzu verfolgen wir stets die aktuellen Trends an den Hochschulen. Wir nicht nur die bestehenden Funktionen und Prozesse innerhalb unserer eigenen Software weiter ausbauen, sondern forcieren die zentrale Bedeutung von HISinOne innerhalb des gesamten Campus-Managements an unseren Mitgliedshochschulen.SG: Es ist unser Wunsch und unser Anspruch, dass wir die Nachfrage nach einer an den Bedarfen unserer Mitglieder ausgerichteten Software in großem Umfang erfüllen können. Die steigende Anzahl produktiver HISinOne-Installationen und zufriedene Aussagen unserer Mitglieder bestätigen die positive Entwicklung der HIS eG. Die erreichte Position möchten wir weiter festigen und ausbauen - zum einen durch hochwertige Software mit Funktionen, die den Anforderungen der Hochschulen entsprechen und zum anderen durch partnerschaftliche Zusammenarbeit und einen engagierten Austausch in den Projekten, auf unseren Veranstaltungen und in unseren Gremien und Organen.