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HIStorisches:
Die Geschichte Ihrer
Genossenschaft

So kontaktieren Sie uns
Sandra Nemitz und Nicole Bauchrowitz
info@his.de

Seit mehr als 50 Jahren im Dienst der Hochschulen

Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH wurde 1969 durch die Stiftung Volkswagenwerk (die heutige Volkswagen-Stiftung) gegründet. Aufgabe der HIS GmbH war es, die Hochschulplanung und -entwicklung auf eine sichere Datenbasis zu stellen und Bund, Ländern sowie Hochschulen zur Erfüllung ihrer Aufgaben verlässliche Informationen zu liefern. Am 1. April 1969 nahmen 65 Mitarbeiter*innen die Arbeit auf und legten damit den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der HIS.

Mittlerweile ist HIS als Softwarehaus fest in der Hochschullandschaft etabliert. Mit der Gründung der HIS eG als Genossenschaft der Hochschulen wurde die enge Verbundenheit zwischen der Hochschulen und HIS noch einmal unterstrichen.

Mit dem kontinuierlichen Ausbau von HISinOne, dem Aufbau des Forschungsmanagements und der Stärkung des Hochschul-ERP hat HIS den Grundstein für eine zukunftssichere Software gelegt. Auch personell ist HIS zukunftsorientiert aufgestellt: Aus den zu Beginn 65 Beschäftigten sind rund 300 Expert*innen geworden, die für eine optimale Unterstützung der Hochschulen und für reibungslose Abläufe in der Geschäftsstelle sorgen.

„50 Jahre HIS – das sind fünf Jahrzehnte im Dienst der Hochschulen, voller stetiger Weiterentwicklung und einer in Deutschland einzigartigen Geschichte.
Damit verbunden sind zudem jahrzehntelange Kundenbeziehungen, ein intensiver Austausch und eine enge und vertrauenvolle Zusammenarbeit.“

Prof. Dr. Thomas Walter, Rudolf Becker - Vorstand der HIS eG anlässlich des 50-jährigen Jubiläums


Die Geschichte der HIS eG im Überblick

Die Gründungsphase

Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH wird 1969 durch die Stiftung Volkswagenwerk, die heutige Volkswagen-Stiftung, gegründet. Aufgabe der HIS GmbH ist es, die Hochschulplanung und -entwicklung auf eine sichere Datenbasis zu stellen und Bund, Ländern und Hochschulen zur Erfüllung ihrer Aufgaben verlässliche Informationen zu liefern.

1969

Die HIS GmbH wird durch die Stiftung Volkswagenwerk gegründet.

1971

Nach Inkrafttreten des Hochschulstatistikgesetzes wird das "Studentenoperationssystem" HISSOS weiterentwickelt und an vielen Hochschulen eingesetzt.

1976

Die HIS GmbH geht in die öffentliche Trägerschaft von Bund und Ländern über.

Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH wird 1969 durch die Stiftung Volkswagenwerk, die heutige Volkswagen-Stiftung, gegründet. Aufgabe der HIS GmbH ist es, die Hochschulplanung und -entwicklung auf eine sichere Datenbasis zu stellen und Bund, Ländern und Hochschulen zur Erfüllung ihrer Aufgaben verlässliche Informationen zu liefern.

Mit dem am 31. August 1971 verabschiedeten Hochschulstatistikgesetz wird die amtliche Statistik genutzt, um Hochschuldaten für Planungszwecke zu erheben und eine bundesweite Datenbank einzurichten. HIS erkennt den entstandenen Informations- und Beratungsbedarf und entwickelt sich zum Softwarehaus für Hochschulen. Zudem wird HIS zu einer anerkannten Beratungsstelle für Bau- und Ressourcenplanungen.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden sozialwissenschaftliche Untersuchungen zum Bildungsverhalten an Hochschulen. Um eine objektivierbare, systematische, flächendeckende und moderne Hochschulverwaltung und -planung sicherzustellen, übernehmen 1976 Bund und Länder die HIS GmbH.



HIS etabliert sich (1977-1989)

In den Folgejahren baut HIS die Hochschul-Expertise auf, die sie bis heute auszeichnet. Mit der Markteinführung des „Prüfungsoperationssystems“ HISPOS im Jahre 1978 werden 13 Jahre nach Unternehmensgründung bereits die Daten von über 400.000 Studierenden in ganz Deutschland mit HIS-Systemen verwaltet.

1978

Das "Prüfungs­operationssystem" HISPOS erlangt Marktreife.

1982

Die Daten von mehr als 400.000 Studierenden werden mit HIS-Systemen verarbeitet.

1984

Das Zulassungssystem ZUL deckt zusammen mit HISSOS und HISPOS die Prozesse im Student-Lifecycle ab.

1987

Daten aus HIS-Systemen können am PC weiterverarbeitet werden.

In den Folgejahren baut HIS die Hochschul-Expertise auf, die sie bis heute auszeichnet.

Mit der Markteinführung des „Prüfungsoperationssystems“ HISPOS im Jahre 1978 werden 13 Jahre nach Unternehmensgründung bereits die Daten von über 400.000 Studierenden in ganz Deutschland mit HIS-Systemen verwaltet. Ab 1984 deckt das neue „Zulassungssystem“ ZUL zusammen mit HISSOS und HISPOS erstmals alle wesentlichen Stationen des Student-Lifecycles ab. Gegen Ende der 80er-Jahre ergibt sich mit der Etablierung von PCs die Notwendigkeit, die mit HIS-Systemen verwalteten Daten beispielsweise mit Textverarbeitungen, Tabellenkalkulationen und Projektplanungssystemen weiterzuverarbeiten.

Die Bedeutung von HIS für die deutsche Hochschullandschaft unterstreicht Dr. Johann-Tönjes Cassens, damaliger Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kunst, in seinem Grußwort zum 20-jährigen Bestehen von HIS: „In den 20 Jahren seines Bestehens hat sich HIS das uneingeschränkte Vertrauen von Bund, Ländern und Hochschulen erworben.“ Im Zusammenspiel mit der hohen fachlichen Kompetenz und der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter*innen sei HIS zu einem „Kleinod“ auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Dienstleistungen geworden.



Neue Herausforderungen (1990–2007)

Unmittelbar nach der Wiedervereinigung wird HIS in den neuen Bundesländern aktiv. Unter anderem entstehen Außenstellen in Magdeburg, Dresden und Leipzig. In der Folge werden HIS-Systeme in der Verwaltung vieler Ostdeutscher Hochschulen eingesetzt. Ab 1992 beteiligen sich auch die neuen Bundesländer als Gesellschafter an HIS.

1990

Die ersten HIS-Systeme werden in den neuen Bundesländern eingesetzt.

2006

Die Entwicklung von HISinOne startet.

1994

Die GX-Generation ermöglicht die Arbeit mit Windows-Systemen.

1998

80 Prozent der deutschen Studierenden werden mit HIS-Software verwaltet.

1999

Mit HISQIS können erstmals Webfunktionalitäten genutzt werden.

Unmittelbar nach der Wiedervereinigung wird HIS in den neuen Bundesländern aktiv. Unter anderem entstehen Außenstellen in Magdeburg, Dresden und Leipzig. In der Folge werden HIS-Systeme in der Verwaltung vieler Ostdeutscher Hochschulen eingesetzt. Ab 1992 beteiligen sich auch die neuen Bundesländer als Gesellschafter an HIS.

Mit Beginn des Jahres 1994 wird ein weiterer Meilenstein in der HIS-Produktgeschichte erreicht: Die Software der GX-Generation ermöglicht die Arbeit an Windows-Systemen. Als Ergänzung zur Campus-Management-Software entstehen mit SVA, FSV, COB, BAU und RKA neue Softwaremodule im Ressourcenbereich.

Im Jahr 1998 werden über 80 Prozent aller Studierenden in Deutschland mit HIS-Systemen verwaltet. Die Entwicklung webbasierter Anwendungen wird forciert – 1999 wird HISQIS als webbasierte Software eingeführt.

Der 1999 beginnende Bologna-Prozess stellt die Verwaltung von Bachelor, Master und Credit-Points in den Fokus und sorgt für einen Wendepunkt in der europäischen Hochschullandschaft. Mit HISinOne wird ab 2006 ein webbasiertes, vollständig integriertes System entwickelt, das alle Kompetenzen von HIS in einer Software bündelt.



Auf dem Weg zur Genossenschaft (2008-2014)

HISinOne wird an den ersten Hochschulen eingeführt. Der zunehmende Erfolg der Software-Sparte bringt das statische Finanzierungssystem von HIS an seine Grenzen. Im Jahr 2014 wird HIS in die Genossenschaft der Hochschulen umgewandelt.

2008

HISinOne wird auf der Cebit erstmals präsentiert.

ab 2009

HISinOne wird an den ersten Hochschulen eingeführt und als webbasiertes Campus-Management-System positioniert.

2014

Mit großer Unterstützung aus den Hochschulen wird die HIS GmbH in die HIS eG umgewandelt.

HISinOne wird an den ersten Hochschulen eingeführt. Der zunehmende Erfolg der Software-Sparte bringt das statische Finanzierungssystem von HIS an seine Grenzen. Zusätzlich gerät HIS im Zuge der Diskussion um das Dialogorientierte Serviceverfahren in die Kritik.

Durch die Fokussierung auf die Software und die Abspaltung der Sparten Hochschulentwicklung und Hochschulforschung legt die HIS GmbH den Grundstein für die Überführung in eine neue Gesellschaftsform. Mit großer Unterstützung aus den Hochschulen wird die HIS GmbH 2014 in die HIS eG umgewandelt. Das Genossenschaftsmodell bietet Hochschulen viele Möglichkeiten der Mitbestimmung und ist in der Hochschullandschaft einzigartig.



Das Genossenschaftsmodell – ein einzigartiger Erfolg (2014–2020)

Seit Mai 2014 agiert HIS als Genossenschaft der Hochschulen. Diese Gesellschaftsform bietet den Mitgliedern die Möglichkeiten, sich aktiv an der Strategie und den Entwicklungen des Unternehmens zu beteiligen. Alle Organe und Gremien sind mit Vertreter*innen der Mitglieder besetzt.

ab 2015

Der kontinuierlich wachsende Funktionsumfang macht HISinOne zum führenden Campus-Management-System an deutschen Hochschulen.

2018

HISinOne wird um das Segment Forschung erweitert.

2019

HIS besteht seit 50 Jahren, davon fünf Jahre als Genossenschaft der Hochschulen.

2020

Mit der Abbildung von Sonderregelungen und der Verarbeitung der gesenkten Umsatzsteuer untersützt HIS die Hochschulen während der Corona-Pandemie.

Seit Mai 2014 agiert HIS als Genossenschaft der Hochschulen. Diese Gesellschaftsform bietet den Mitgliedern die Möglichkeit, sich aktiv an der Strategie und den Entwicklungen des Unternehmens zu beteiligen. Alle Organe und Gremien sind mit Vertreter*innen der Mitglieder besetzt.

Hochschulen nehmen direkten Einfluss auf die Produkte und Leistungen ihrer Genossenschaft. „Besonders fasziniert hat mich der Rückhalt aus den Hochschulen nach unserer Informationsveranstaltung zur Gründung der Genossenschaft“, so Prof. Dr. Thomas Walter, Vorstandsvorsitzender der HIS eG. „Die Schlange am Stand der Beitrittserklärungen hat kein Ende genommen – eine zusätzliche Motivation, das Wagnis „Genossenschaft“ einzugehen“.

Ein weiteres starkes Signal geht von der Belegschaft der HIS eG aus: Die Mitarbeiter*innen teilen die Überzeugung für das Genossenschaftsmodell und leisten durch ihre tägliche Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen dieses Vorhabens.

Durch die Gründung der Genossenschaft wird die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen HIS und den Hochschulen intensiviert. Der kontinuierlich wachsende Funktionsumfang macht HISinOne zum führenden Campus-Management-System an deutschen Hochschulen.

Neuentwicklungen wie das Forschungssegment unterstreichen den Anspruch der HIS eG, ihre Mitglieder nicht nur im Campus- und Ressourcenmanagement zu unterstützen, sondern auch neuen Herausforderungen einer modernen und wettbewerbsfähigen IT-Landschaft der Hochschulen zu begegnen.

Während der Corona-Pandemie ermöglicht HIS die Abbildung länderspezifischer Sonderregelungen, z.B. beim Thema Semesteranpassung. Erstmals werden Nutzertagungen abgesagt – einige Veranstaltungen werden als Online-Variante angeboten. Auch die Generalversammlung 2020 findet komplett digital statt.



Ein Blick in die Zukunft

Gemeinsam mit den Hochschulen wird HIS den erfolgreichen Kurs weiter fortsetzen: Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Funktionsumfangs sowie die Umsetzung der Anforderungen aus der Community stehen hierbei im Vordergrund.

In regelmäßigen Abständen finden Workshops mit Hochschulen statt, um aktuelle Themen zu beleuchten. Hierdurch erhalten wir wichtige Erkenntnisse, um die Anforderungen im Bereich Digitalisierung in unseren Produkten umzusetzen.