Vom 18. bis 20. März 2026 fand die FORTRAMA‑Jahrestagung auf dem Campus der Universität Kassel statt.
FORTRAMA vernetzt deutschsprachige Forschungs‑ und Transfermanager:innen und bietet mit Arbeitsgruppen und der Jahrestagung ein zentrales Forum für den fachlichen Austausch. Auch Dr. Britta Ebeling, die Produktverantwortliche für das HIS-Forschungsmanagement, und Dr. Tom Karasek, Leiter des Arbeitsbereichs Kundenbeziehungen, nutzten die Tagung, um aktuelle Trends und Entwicklungen aufzugreifen.
In den Beiträgen und Diskussionen auf der FORTRAMA stellte sich klar heraus, dass Prozesse das entscheidende Thema im Forschungsmanagement sind. Um diese Prozesse abzubilden, sind Forschungsmanagementsysteme wie HISinOne-RES erforderlich, die mit digitalen Workflows Lösungen für fachliche Fragestellungen bieten. Wie wird eine Drittmittelanzeige ohne Papier und Excel abgebildet? Wie stellt man sicher, dass Wissenschaftler:innen ihre Publikationen auf der persönlichen Webseite vorfinden, ohne sie mehrfach in unterschiedlichen Systemen zu erfassen? Wie behalten Forschende den Überblick über die Projektfinanzen, ohne Anrufe in der Haushaltsabteilung oder Auszüge aus Finanzmanagement-Systemen, die für Haushaltsprofis gedacht sind? Diese Fragen machen deutlich: Forschungsprozesse sind besonders komplex und permanent im Wandel. Hochschulen suchen deshalb nach Lösungen, die flexibel bleiben und Medienbrüche abbauen.
„Die FORTRAMA hat gezeigt, wie viel Bewegung in der deutschen Forschungslandschaft steckt und welche Anforderungen ein Forschungsmanagementsystem heute erfüllen muss“, fasst Britta Ebeling ihre Eindrücke zusammen. „Insgesamt hat sich gezeigt, dass wir mit unserem System HISinOne-RES gut aufgestellt sind.“
Tom Karasek ist überzeugt: „Ein Vorteil ist sicher der große Funktionsumfang unserer Software. In Zeiten, in denen digitale Souveränität in aller Munde ist, zeigt sich zudem der Mehrwert unserer genossenschaftlichen Struktur und der Mitgestaltung durch unsere Mitglieder. Diese beinhaltet nicht nur die Entwicklungsplanung, sondern auch die Geschäftsstrategie. Unsere Mitglieder möchten auch und gerade bei Forschungsmetadaten die Kontrolle behalten. Eine reine ‚Cloud-Only‘-Strategie wird es bei uns deshalb nicht geben.“
Viele der Impulse, die von der FORTRAMA ausgegangen sind, werden auch Thema der kommenden HIS-Nutzertagung zum Forschungs- und Doktorandenmanagement sein. „Die FORTRAMA hat uns viele spannendende Ansatzpunkte geliefert, die wir gemeinsam mit den Nutzer:innen unserer Software diskutieren und vertiefen möchten,“ so Britta Ebeling. „Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch rund um die Möglichkeiten mit einem digitalen Forschungsmanagement und hoffen, auch einige FORTRAMA-Teilnehmer wiederzusehen.“
Die Nutzertagung Forschungs- und Doktorandenmanagement findet vom 29. September bis 1. Oktober 2026 in Potsdam statt. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung stehen ab Mai 2026 auf der Webseite der HIS eG zur Verfügung.
Informationen zum HIS-Forschungsmanagementsystem
Eckdaten zur Nutzertagung Forschungs- & Doktorandenmanagement in Potsdam

